Pfeifen Lexikon - Das kleine ABC des Pfeifenrauchens

Es gibt viele Meinungen wie man eine Tabakpfeife rauchen sollte
Mit der Zeit machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen im richtigen Umgang mit Ihren Lieblingen und Sie können Ihr Genießer Dasein pflegen.
Zu beginn sollte man sich aber an einige Regeln halten.

  1. Stopfen Sie den Tabak in Ihrer Pfeife unten Locker und den Rest der Tabakpfeife etwas fester dann sollten Sie an der Pfeife ziehen und einen leichten Zug Widerstand spüren.
  2. Zünden Sie Ihre Pfeife mit einem Streichholz oder mit einem Pfeifenfeuerzeug an. Es ist wichtig das sich die Glut über die gesamte Tabak Fläche erstreckt. Benutzen Sie bitte keine Benzin Feuerzeuge dann schmeckt der Tabak nicht.
  3. Ziehen Sie ruhig und gleichmäßig an Ihrer Pfeife aber nur so viel das die Pfeife nicht aus geht, so bleibt die Pfeife Kühl und schmeckt besser. Es ist ganz normal das Ihre Pfeife zwischendurch ausgehen kann das kommt vor dann zünden Sie Ihre Pfeife wieder an. Wird Ihre Pfeife zu heiß man kann den Kopf nur noch schlecht in der Hand halten, dann sollten Sie eine Pause einlegen und nach Abkühlung weiter rauchen.
  4. Drücken Sie mit Ihrem Pfeifenstopfer ab und zu leicht auf die Brennfläche des Tabaks, so reguliert man den Zugwiederstand der immer vorhanden sein muss. Der Tabak glimmt gleichmäßig ab und die Pfeife bleibt kühl.
  5. Geht der Pfeifentabak zum Ende öfter aus und schmeckt nicht mehr so gut, zünden Sie Ihre Pfeife nicht mehr an, das schont die Pfeife und Ihre Geschmacksnerven.
  6. Eine gerauchte Pfeife sollte nicht gleich wieder gefüllt werden, die Pfeife muss sich erholen und trocknen, als Richtwert gilt jede Pfeife nur einmal am Tag zu rauchen. Aus diesem Grund braucht ein Pfeifenraucher mehrere Pfeifen.
  7. Bevor man die Pfeife reinigt sollte Sie ca. eine halbe Stunde abkühlen um den Holm und das Mundstück zu schonen. (nicht bei der heißen Pfeife das Mundstück abdrehen) Sobald die Pfeife etwas abgekühlt ist reinigen Sie Ihre Pfeife nach jedem Rauchen mit einem Pfeifenreiniger im Mundstück sowie im Rauchkanal. Eine saubere Pfeife schmeckt einfach besser.

Es gibt für angehende Pfeifenraucher und Pfeifenraucherinnen besonders geeignete Pfeifen und Tabake das Team der Rauch Lounge berät Sie kompetent und liefert Ihnen alles gerne direkt nach Hause ein Anruf genügt.

Was versteht man unter Einrauchen?

Unter dem Einrauchen einer Pfeife versteht man den Aufbau einer schützenden Kohleschicht, die aus Aschepartikeln, Tabakresten und verbrannten natürlichen Zuckerstoffen besteht. Der sogenannte Cake legt sich gleichmäßig an die Wände der Brennkammer und dient als Dämmung und Schutz des Holzes vor der direkten Einwirkung der Glut. Ebenso nimmt diese Kohleschicht  Kondensat und Feuchtigkeit und leistet somit einen Beitrag zu trockenem Rauchgenuß.

Und wie geht das?

Wir konnten Sie mit einer Vielzahl an Theorien komplett verwirren, in Ihnen eine große Verunsicherung auslösen und Ihnen von vornherein den Spaß nehmen oder wir nennen Ihnen gleich unseren Favoriten: Pfeife bis obenhin vollstopfen und dann Feuer frei. Was vor nicht einmal 40 Jahren noch Millionen von normalen Menschen geschafft haben kann sich ja in der Zwischenzeit nicht zur elitären Wissenschaft verkompliziert haben.

Näheres hierzu unter der Rubrik Rauchen.

Break in paste?

Auch hier sind wir nicht dogmatisch, schließlich  sind sich noch nicht einmal die Hersteller einig sind, die am meisten vom Thema verstehen.  Manche verzichten bewusst auf den Gebrauch von Einrauchpaste, so daß die Qualität und Schönheit des Holzes im Innenraum sichtbar bleibt, andere befürchten Durchbrenner ersetzen zu müßen und treffen dementsprechend Vorkehrungen.

Eine Einrauchpaste die wirklich beim Aufbau eine Kohlschicht hilft und das Holz schützt besteht üblichweise aus Wasserglass und Schamott. Je rauer, desto funktioneller, denn dann bildet sich die echte Kohleschicht innerhalb kurzer Zeit.  Optimalerweise wird Einrauchpaste in mehreren dünnen Schichten aufgetragen und kann zwischenzeitlich austrocknen. Freehandkünstler nehmen sich schon mal diese Zeit, aber bei Serienpfeifen wird durchaus auch einfach mal nur schwarze Farbe verwendet, woraus sich unschwer deuten lässt, daß die Gefahr eines Durchbrenners geringer ist, als weithin vermutet. In aller Regel kommt es nur durch hartnäckiges Ignorieren einer Vielzahl an Anzeichen tatsächlich zu einem irreparablen Durchbrenner.

Informationen zum Pfeifentabak

Pfeifentabak besteht aus verschiedenen Grundtabaken, durch unterschiedlichste Kombination und verschiedene Veredelungen des Rohtabak entsteht eine Vielzahl verschiedener Geschmacks- und Raumnoten. Ohne Pfeifentabak gibt es keinen Pfeifen Genuss.

Virginia Tabak hat einen hohen Zuckergehalt, deshalb hat er einen süßlichen Geschmack und eine eben solche Raumnote. Dieser Tabak reift an der Pflanze.
Es gibt seltene Orienttabake vom Virginia Tabak dieser ist noch Aromatischer, da die Tabakpflanze eine Wachsschicht hat, die die Pflanze vor dem austrocknen schützen soll.

Auch der äußerst beliebte Laktakia Pfeifentabak gehört zur Gruppe der Virginiatabake. Hierbei wird der Virginia Sonnen getrocknet.
Seinen typisch rauchigen Geschmack erhält er, da er über offenem Feuer weiter getrocknet wird ursprünglich aus Syrien seit einiger Zeit kommt er auch aus Zypern.

Burley Pfeifentabak ist auch in sehr vielen Tabakmischungen vertreten.
In Burley Pfeifentabak ist kaum Zucker daher schmeckt er auch nicht so süß wie Virginia Tabak, dafür hat er sehr kräftige Aromen von Kakao.
Burley ist der Grundtabak für die Veredelung (Aromatisierung).

Kentucky Pfeifentabak ist ein aufwendiger getrockneter Burley Pfeifentabak der nach dem er Luftgetrocknet wurde noch über Rauch getrocknet wird, dadurch erhält er einen leicht rauchigen Geschmack.

Cavendish Pfeifentabak ist kein eigenständiger Pfeifentabak sondern das Produkt aus der Verarbeitung von Virginia Tabak und Burley Tabak, hier wird Zucker den beiden Tabaksorten zu gegeben, da Burley Tabak kaum Zucker hat, es entsteht dadurch ein dunkler aber herrlich milder und süßlicher Pfeifentabak. Die Farbe des Pfeifentabak von hell oder dunkel ist kein Indiz für die stärke.

Pfeifentabakmischungen

Tabakmischungen gibt es in zwei arten, Dänisch sind aromatisierte Pfeifentabake diese verbindet man mit dem typischen Pfeifengeruch (Raumnote) und Englische Pfeifentabake sind meist nicht aromatisiert.
Ein typisch Dänischer Pfeifentabak muss nicht in Dänemark produziert werden das gleiche gilt für englische Pfeifentabake.

Die Schnittarten von Pfeifentabak

Fertig gemischte Pfeifentabake werden in verschiedenen Schnittarten angeboten.

Die verbreitetste Form ist der sogenannte Ready Rubbed hier wird der Pfeifentabak locker abgefüllt. Dieser lässt sich ohne weitere Verarbeitung rauchen und hat einen kühlen und leichten Abbrand.

Eine andere Form des Pfeifentabak ist der Flake, hier handelt es sich um dünne Platten der Vorteil bei diesem Pfeifentabak ist, das er bei geringerer Temperatur abbrennt.
Früher war dieser Tabak sehr beliebt bei Seefahrern da er nicht so schnell austrocknet als geschnittener Pfeifentabak und ein weiterer Vorteil war das er viel weniger Volumen hat als geschnittener Tabak.

Eine sehr seltene verkaufte Schnittart ist Cube Cut dieser Tabak wird in kleine Würfel geschnitten und ist schwer zu rauchen. Befinden sich aber einige Cube Cut in Ready Rubbed Tabak erleichtert das den Abbrand.

Pfeifentabak kauft man Online bei Rauch-Lounge.com und im Kreis Heinsberg liefern wir mit unserem eigenen Lieferservice kostenlos.

Pfeife rauchen der Hochgenuss des Tabak Konsums

Pfeife rauchen gehört zu den ältesten Arten des Rauchens.

Durchbrennern vorbeugen

Bruyere ist ausgesprochen hitzeresistent, dennoch ist und bleibt es ein Holz, dem bei zu starker Hitze Brandschäden drohen. Denken Sie einmal an ein Kaminfeuer. Es brennt fröhlich leise vor sich hin, aber um es richtig zu entfachen, benötigen sie einen Blasebalg. Nichts anderes passiert, nur eben in umgekehrter Richtung, bei zu heftigem Ziehen an der Pfeife. Die zarte Tabakglut entfacht zum kleinen Feuer und tobt sich an der Innenwand der Pfeife aus. Wird die Pfeife zu heiß, legen Sie diese deshalb unbedingt aus der Hand und gönnen Ihr eine kleine Auszeit.

Durchbrenner schmecken und riechen unangenehm und sind darüber hinaus sichtbar. Wenn Sie Brandschäden im Pfeifenkopfe wahrnehmen, rauchen Sie auf keinen Fall weiter, Sie provozieren sonst einen Totalschaden, der nur in ca. 5% der Fälle als Materialfehler anerkannt wird.  Geben Sie die Pfeife bei Ihrem Händler ab, der diese an einen Reparaturservice sendet. Brandschäden im Anfangsstadium können mühelos und dauerhaft durch das Ausstreichen mit einer Schutzschicht behoben werden.

Reklamation von Druchbrennern

Durchbrenner werden aus den obengenannten Gründen von Pfeifenproduzenten nur dann anerkannt, wenn sie den sogenannten Punktbrand aufweisen. Dieser ist daran zu erkennen, dass das Holz nur an einer kleinen Stelle trichterförmig durchgebrannt ist, was auf Fehler im Holz, z.B. einem eingewachsenen Stein oder einer Kaverne zurückzuführen ist. Auch wenn die Rauchkammer einer Handmade Pfeife zu tief gebohrt wurde, also zu dünnwandig ist, kann eine berechtigte Reklamation vorliegen. Andere Durchbrenner, bei denen Flächen von einem Quadratzentimeter und mehr beschädigt sind, noch dazu die typische großflächige Rissbildung aufweisen, sind in 95% der Fälle durch zu heißes Rauchen verursacht. Die meisten Durchbrenner befinden sich dabei in der Nähe des Zuglochs, da dort durch zu starkes Ziehen die Tabakglut zu “feuern” beginnt. Auch der Boden wurde ab Werk selten so dünn geliefert, wie er dann später reklamiert wird, schließlich haben die Hersteller von Serienpfeifen hiervon schon einige tausend Stück produziert. Auch wenn keine Serienpfeife der anderen gleicht, die Bodenstärke bleibt dennoch stets die gleiche. Ist die Pfeife noch warm und sumpfig ist das Holz allerdings besonders anfällig für aggressive Tabakräumaktionen.

Auch der  Versuch den letzten im Tabakkopf befindlichen Tabak aufzurauchen, endet oftmals mit einem Durchbrenner, da hier die Feuerzeugflamme zu dicht an den Pfeifenboden gerät.

Brandschäden im oberen Teil der Pfeife  sind meist darauf zurückzuführen, dass beim Entzünden der Pfeife nicht mit gleichförmig kreisenden Bewegungen vorgegangen wird, sondern die Flamme stur auf einen Punkt gehalten wird. So werden Linkshänder am Durchbrenner auf der rechten oberen Seite identifiziert und Rechtshänder am Durchbrenner auf der linken Seite.

Zu guter Letzt sind noch Schäden zu erwähnen die entstehen wenn die Glut durch starke Zugluft angefeuert wird, wie z. B. Autofahrten bei offenem Fenster, Fahrradfahren oder Segeln. In solchen Fällen sollten Pfeifen mit Deckel benutzt werden.

Wie Pflege ich eine Pfeife richtig?

Um Ihnen den vollen Rauchgenuß zu ermöglichen benötigt Ihre Pfeife stetige Pflege der Innenräume. Hin und wieder Bedarf es natürlich auch einer Generalüberholung von außen, insbesondere wenn Ihre Pfeife über ein Kautschukmundstück verfügen sollte. Aber der Reihe nach...

Die Reinigung

Sparen Sie nicht am falschen Ende. Wenn Sie mit Filter rauchen, sollten Sie diesen unbedingt nach jedem Rauchen auswechseln. Er hat sich mit Kondensat und Teer vollgesaugt und seinen Dienst getan. Sie trinken den Wein ja auch nicht aus dem Glas von gestern. Auch sollten Sie aus dem gleichen Grund die Bohrung im Mundstück und den Rauchkanal reinigen. Geizen Sie nicht mit Reinigern. Manchmal brauch man auch mal zwei bis drei. Wenn keine Verfärbungen mehr sichtbar sind, passt es. Hin und wieder sollten Sie auch einmal mit einer speziellen Reinigungsflüssigkeit durchputzen. Um die Filterkammer zu säubern biegen Sie den Reiniger in der Mitte und drehen ihn darin einige Male hin und her.

Nach jedem Rauchen sollten Sie Ihrer Pfeife einen Tag Pause gönnen, denn das Holz ist durch die Hitze strapaziert und die Innenwände feucht und müßen erst langsam wieder austrocknen. Sie können die Asche aus diesem Grund ruhig noch in der Pfeife belassen, denn sie dient als Schwamm und beschleunigt somit die Trocknung in der Bodenregion. Später wird der verbliebene Tabak mit Hilfe des Pfeifenbesteckes aus dem Kopf entfernt und an einem weichen Gegenstand ausgeklopft, dies ist vorzugsweise der Kork im Pfeifenaschenbecher.

Die Pflege

Der Pflege des Mundstückes gilt besondere Aufmerksamkeit. Acrylmundstücke beißen sich zwar relativ hart, haben jedoch den entscheidenden Vorteil, das sie auch nach langem Gebrauch noch glänzend ausschauen und der Geschmack unverändert bleibt. Ganz anders verhält es sich hingegen mit Kautschuk/ Ebonitmundstücken. Diese liegen zwar angenehm zwischen den Zähnen, doch reagieren sie stark auf Licht und setzen dabei Schwefelpartikel frei. Weder schmeckt das besonders gut, noch sieht das toll aus. Zur Behebung des Problems gibt es deshalb spezielle Pflegetücher und Pasten im Fachhandel, die das Mundstück wieder auf Vordermann bringen.

Je nach Intensität des Gebrauchs kommt bei jeder polierten Pfeife irgendwann auch einmal der Moment, wo der Glanz der Oberfläche nachläßt, Mit  imprägnierten Pflegetücher kann dieser jedoch wieder hergestellt werden. Bei starker Beanspruchung des Materials oder bei sehr alten Stücken hilft meist nur eine Intensivpflege. Dabei können der Pfeifenkopf und der Holm mit Canaubawachs reaktiviert werden. Am besten geht dies mit einer Poliermaschine und weichen Baumwollscheiben.

Auch der Brennraum bedarf der Pflege, den dort setzt sich nach Gebrauch eine Kohleschicht, auch Cake genannt an. Diese ist dringend erwünscht, denn Sie gibt dem Holz zusätzlichen Schutz vor der Glut und absorbiert Feuchtigkeit und Teer. Dennoch sollte eine Stärke von 1-1,5mm nicht überschritten werden. Zum einen schmeckt die Pfeife sonst nach altem Tabak, zum anderen baut sich innerhalb des Kopfes eine Spannung auf, die diesen zum Platzen bringen kann. Mit Hilfe eines Pip Nets oder Reamers kann die Kohlekruste gleichmäßig reduziert werden.

Neutralisieren der Pfeife mit der Alkohol-Salz-Methode

Wenn eine Pfeife anfängt bitter zu schmecken oder sie das Aroma eines Tabaks angenommen hat, den man nicht mehr in ihr rauchen möchte, ist auch mit einer längeren Ruhepause kein Erfolg zu erzielen. Mit der Alkohol-Salz-Methode kann die Pfeife wieder neutralisiert werden.

Zu diesem Zweck wird das Mundstück vom Holm getrennt, der Kopf gereamt und mit handelsüblichem Speisesalz bis kurz unter der Oberkante gefüllt. In das Salz gibt man einige Tropfen reinen Alkohol aus der Apotheke und stellt die Pfeife über Nacht aufrecht an einen sicheren Ort.

Nach ein bis zwei Tagen sieht man das Ergebnis: Der Alkohol hat eine Menge an braunen Stoffen gelöst, die jetzt im Salz gebunden sind. Das eventuell hart gewordene Salz wird vorsichtig und gewissenhaft entfernt und der Pfeife noch ein bis zwei Tage Ruhe zum Auslüften gegönnt. Eventuell muß der Vorgang wiederholt werden um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Danach sollte die Pfeife wieder wie neu schmecken.

Bruyère Holz

Bei Bruyère handelt es sich um eine knollenförmige Verdickung zwischen Stamm und Wurzel der im Mittelmeerraum beheimateten Baumheide (Erica Arborea). Diese bis zu drei Meter hohe Pflanze ist nicht kultivierbar. Lieferanten dieses seltenen Rohstoffs suchen in der wilden Macchia nach erntbaren Pflanzen, deren Wurzelholz erst nach 25 Jahren über eine zur Ernte geeignete Größe verfügt. Botaniker vermuten, daß die Pflanze die Verdickung ausbildet  um in der Trockenzeit einen Wasserspeicher zur Verfügung zu haben. Eine erntbare Bruyèreknolle hat einen Durchmesser von 40 Zentimetern und mehr, wobei große Teile der Knolle oftmals nicht verwertbar sind, da Würmer, eingeschlossene Steine oder manchmal auch Brandschäden ihre Spuren hinterlassen haben.  Korsisches und algerisches Bruyère sind von sehr guter Qualität, aber auch griechische und spanische Hölzer haben einen guten Ruf.  

Verarbeitung

Die Bruyèreknolle wird dann in der Sägemühle zu Blöcken zurechtgeschnitten, den sogenannten Ebauchons. Diese werden dann nach verschiedenen Qualitätsstufen, Maserungen und Größen sortiert, bzw. von den Coupeuren nach Kundenwunsch zurechtgeschnitten. Die Kanteln werden dann gekocht, um das Wachstum der Keimfasern zu stoppen, im Holz befindliches Ungeziefer abzutöten und den Eigengeschmack des Holzes zu neutralisieren. Später werden die Ebauchons einem weiteren längeren Trocknungsprozess unterzogen. Dabei gibt es die künstliche Schnelltrockung in Wärmekammern oder aber die tradionelle Lufttrocknung.

 

Qualitätsmerkmale

Der Preis einer Pfeife wird maßgeblich durch die Qualität des Holzes bestimmt. Die höchste Qualität weist dabei das an der Außenseite der Knolle befindliche Holz auf, das sogenannte Plateauxholz.  Beim Bearbeiten des Rohmaterials fällt durch Strukturschwächen des Holzes, Spots, Kavernen, wachstumsbedingte Risse oder trocknungsbedingte Fehler ein Ausschuss von bis zu 50 Prozent an. Aus den übrig gebliebenen Hölzern werden wieder ca. 50 Prozent ausgesondert, und nur der Rest eignet sich für hochwertige Pfeifen mit glatten Oberflächen.

Insgesamt gibt es drei Hauptsortierungen, mit jeweiligen Zwischenabstufungen. Je weniger Fehler im Holz und je dichter und schöner die Maserungsverläufe, desto höher ist der Preis der Pfeife. Nur ein kleiner Teil der anfallenden abgedrehten Pfeifenköpfe sind komplett frei von Einschlüssen und können zu kittfreien Pfeifen verarbeitet werden, was sich dann im Preis widerspiegelt.

Begehrt sind im besonderen folgende Maserungen:

  • Birdeye – Die Vogelaugen sind nichts anderes als ein Querschnitt der Fasern
  • Flame Grain – Die Flammenmaserung verläuft schräg von unten nach oben
  • Cross Grain -Die Quermaserung zeigt Vogelaugen, die sich auf beiden Seiten  gegenüber liegen
  • Straight Grains – vertikal verlaufende Maserung, möglichst gerade und dicht
  • Ring grain – Wird eine Straight Grain Pfeife sandgestrahlt wird ein wunderschönes Ringrelief sichtbar.

In der Regel gilt, je heller eine Pfeife ist, desto weniger kann “versteckt” werden. Da fast alle Bruyèrepfeifen kleine Fehler aufweisen ist es unumgänglich Pfeifen zu füllen. Dabei werden mittels eines speziellen Messers oder Fräsers diese Fehler aus dem Holz entfernt und mit einer Füllung versehen. Oftmals werden der Füllung, zwecks einer authentischen Optik noch Anteile von Bruyèrestaub beigemengt. Diese Füllung ist in unterschiedlichen Farbtönen erhältlich, bzw. nimmt als Naturversion den jeweiligen Farbton der späteren Beize an. Da polierte Pfeifen im Laufe des Gebrauchs nachdunkeln, werden diese Kittstellen, da sie sich zumeist nicht einheitlich mitverfärben, nach längerem Gebrauch sichtbarer.

Unter Freehandpfeifenmachern gibt es außerdem die komplizierte Art des Pfropfens. Dabei werden die fehlerhaften Stellen mit kleinen Bruyèrestücken ausgefüllt, die so eingelassen werden, dass sie dem Verlauf der Maserung entsprechen.

Oberflächen

Bei sandgestrahlten Pfeifen werden mittels eines Hochdruckschlauches Sand oder andere feine Materialien (Granulat, Glas…) auf den Pfeifenkopf gestrahlt. Hierbei werden die weichen Teile des Holzes entfernt. Die Oberfläche der Pfeife weist dann eine größere Oberfläche auf und liegt kühler in der Hand.

Es gibt auch sehr teure sandgestrahlten Pfeifen, bei denen die Struktur Rückschlüsse über interessante Maserungsverläufe ermöglicht. Das Verfahren wurde von Alfred Dunhill entwickelt (Shell Briar).

Rustizierte Pfeifen wirken oftmals ein wenig gröber. Die rohen Pfeifenköpfe werden dabei üblicherweise an eine sich schnell drehende Scheibe mit Drähten gehalten, die ebenfalls die weichen Teile aus dem Holz lösen. Maserungsverläufe sind hier nicht mehr zu erkennen.

Einige Pfeifenmacher, meist Handmadespezialisten, rustizieren ihre Pfeifen mit der Hand, indem sie die Pfeifen mit einem Stecheisen oder anderen Gegenständen bearbeiten. Bei semirustizierten oder semisandgestrahlten Pfeifen werden ausschließlich fehlerhafte Stellen bearbeitet, der Rest bleibt glatt.

Wenn Pfeifen große Flächen ohne Maserungen oder viele kleinere Kittstellen aufweisen, bietet es sich an diese farbig zu lackieren. Aber auch schönere Hölzer werden oftmals mit transparenten Farben besprüht bzw. lackiert. Sie werden somit gewissermaßen versiegelt, da diese Art der Oberflächenbehandlung die Pfeifen über lange Zeit attraktiv ausschauen lässt, da lackierte Pfeifen unempfindlicher gegen Lichteinstrahlung sind als gebeizte bzw. polierte Pfeifen. Der Fachliteratur entnimmt man oft, daß durch die Versiegelung der Oberfläche die Pfeifen weniger atmungsaktiv seien, tatsächlich dringt die Feuchtigkeit der Pfeife niemals ganz bis an die Außenfläche sondern dringt lediglich wenige Milimeter in den Kopf ein. Die Feuchtigkeit wird also über die Kopfinnenseite wieder abgegeben. Die große Vielzahl der lackierten Pfeifen macht keinerlei Probleme, in einigen ungünstigen Fällen kann es jedoch durch zu heißes Rauchen zu einer Blasenbildung kommen. Hin und wieder geschieht dies auch, wenn sich noch Bruyerepartikel unter der Oberfläche befanden. In ganz seltenen Fällen dehnt sich das Holz unter der Hitze soweit, daß sich Füllungen heben können.

Mundstücke 

Am Markt etabliert haben sich Acrylmundstücke, die neben der klassisch schwarzen Variante auch in vielen weiteren Farben erhältlich sind. Diese haben den Vorteil, daß sie aufgrund ihrer Lichtunempfindlichkeit ihren attraktiven Glanz behalten und dadurch nahezu keine Arbeit verursachen. Im Gegensatz zu dem bis vor wenigen Jahren noch gängigen Parakautschuk (auch Ebonit genannt), geben diese jedoch wenig nach, sind also relativ hart zu beißen. Viele Pfeifenmacher arbeiten deshalb nach wie vor ausschließlich mit Kautschukmundstücken, da diese wesentlich “bissfreundlicher” sind, obwohl diese unter Lichteinfluss zu gräulich bis grünlichen Verfärbungen neigen, da hierbei Schwefelanteile freigesetzt werden. Diese bedürfen einer regelmässigen Pflege, da sonst auch der Geschmack beeinträchtigt wird.  An der Polierscheibe können die Mundstücke jedoch mittels spezieller Pasten wieder gesäubert werden.

Die einfachste Methode Acryl von Kautschuk zu unterscheiden ist einfaches Reiben am Mundstück. Kautschuk setzt unter Erwärmung den schon oben erwähnten Schwefel frei. Auch an der Art der Bohrung des Ausgangs des Rauchkanals lässt sich auf das verwendete Material schließen: Kautschuk weist in der Regel einen Schlitz auf, bei Acrylmundstücken findet sich in der Mitte des schlitzes ein kleines Loch.

Die sogenannten schwarz/braun marmorierten Cumberlandmundstücke bestehen meist aus Ebonit, dem Farbpigmente zugesetzt werden, sind inzwischen jedoch auch als härtere Acrylvariante erhältlich.

Die Dicke des Bisses ist maßgeblich für einen angenehmen Halt der Pfeife zwischen den Zähnen. Freehandkünstler verwenden viel Zeit auf die Herstellung eines möglichst flachen Bisses.

Serienpfeifen, Handmades und Freehands

Serienpfeifen werden in großen Produktionsstätten an den sogenannten Kopierfräsen hergestellt. Trotz moderner Maschinen fällt jedoch nach wie vor sehr viel Handarbeit an… bohren, füllen, Mundstücke anpassen, verschleifen, lackieren, polieren… um nur einige Arbeitsgänge zu nennen.

Handmades werden zumeist an der Maschine vorgedreht, Übergänge und Variationen jedoch an der Schleifmaschine von Hand ausgeführt.

Freehands werden, wie der Name schon sagt, vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt von Hand gefertigt. Kreativität, handwerkliches Geschick und ein gutes Gespür für Maserungsverläufe, die mit der Form der Pfeife harmonisieren, sind die Voraussetzungen um solche Meisterwerke herzustellen.

Mit Filter oder ohne?

In Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten der 9mm Filter durchgesetzt. 9mm Filter enthalten in der Regel Aktivkohle oder Meerschaumgranulat, darüberhinaus gibt es auch Varianten aus Balsaholz, der nur geringen Zugwiderstand aufweist. Alle Filter haben die Aufgabe Kondensate, Teer und Feuchtigkeit zu absorbieren, Somit kann die Benutzung eines Filters als eine “gesündere” Art des Rauchens betrachtet werden.

Dennoch konnte sich das 9mm Filtersystem bisher nur im deutschsprachigen Raum durchsetzen, denn mit den Vorteilen kommen auch einige Nachteile, da der Filter nicht nur Schad-, sondern auch Geschmacksstoffe absorbiert. Das Rauchen ohne Filter ist ein wesentlich intensiveres Geschmackserlebnis. Weiterhin erhöht der Filter den Zugwiderstand, was schnell zu dem leidigen Thema “Durchbrenner” führen kann. (Siehe Kapitel “Durchbrenner”)

Meerschaum

Meerschaum ist wissenschaftlich betrachtet ein Magnesiumsilikat, das sich aus Kieselerde, Bittererde und Wasser zusammensetzt. Meerschaum findet sich nur in der türkischen Gegend um Eskisehir und in Tansania und wird dort aus bis zu 80m tiefen Gruben mit Schlagbohrern oder Beilen aus dem Gestein gelöst.

Das Material besitzt vorzügliche Raucheigenschaften, da es wegen seiner porösen Struktur enorm saugfähig ist, so daß sich selbst hartgesottene Filteranhänger getrost auch einmal auf ein fillterfreies Raucherlebnis einlassen dürfen. Nicht ohne Grund gibt es schließlich auch Filter aus Meerschaumgranulat.

Pfeifen aus Meerschaum

Die Pfeifen, die früher ihren festen Platz in jeder Sammlung hatten, sind inzwischen nicht mehr ganz so weit verbreitet, was nicht zuletzt auf eine unnötige Verkomplizierung der Thematik zurückzuführen ist, Tatsächlich verfügen diese Pfeifen jedoch über einige große Vorteile, die Grund sein sollten über eine Anschaffung in dieser Richtung nachzudenken:

Meerschaum muß weder eingeraucht werden, noch kann es durchbrennen. Sie bieten aufgrund des neutralen Geschmacks ein unverfälschtes Genußerlebnis. Reiner Blockmeerschaum kann sogar mehr als sein Eigengewicht an Wasser aufnehmen (und schwimmt soagr darauf). Weiterhin sind Meerschaumpfeifen ausgesprochen leicht, so daß es keiner großen Anstrengung der Kaumuskulatur bedarf. Allgemein wird Meerschaumpfeifen eine große Zebrechlichkeit nachgesagt. Bei sachgemäßer Behandlung drohen jedoch keine unliebsamen Überraschungen. Fallen Meerschaumpfeifen einmal zu Boden weisen sie in der Regel nur flachere Druckstellen auf, nur im im ungünstigsten Fall können Sie am Übergang zum Holm abbrechen.

Nach vielen Rauchsitzungen tritt außerdem der interessante und für Meerschaumpfeifen typische Verwandlungsprozess in Gang. Anfangs noch strahlend weiß, verfärbt sich die Pfeife mit zunehmenden Gebrauch gelblich, an einigen Stellen bräunlich. Die Verfärbungen bilden sich zunächst an der Unterseite des Kopfes und der Unterseite des Holmes. Ursache hierfür sind zum einen die absorbierten Kondensate, zum anderen liegt dies an dem feinen Bienenwachsüberzug mit dem die Pfeifen zu Beginn versehen sind und die Kondensate entsprechend im Meerschaum bindet.

Qualitätsmerkmale

Das Meerschaumpfeifen in vielen unterschiedlichen Preisgruppen am Markt erhältlich sind hängt maßgeblich mit der Qualität des verwandten Rohstoffs zusammen. Denn je weißer, reiner und leichter das Material ist, desto höher ist der Preis der Pfeife. Wie auch bei der Bruyereknolle kann das abgebaute Material darüberhinaus über Einschlüße, Hohlräume und Risse verfügen, so das der Ausschuß recht hoch ist. Der türkische Blockmeerschaum ist dabei erdgeschichtlich älter und von wesentlich besserer Qualität, als der leicht gräuliche und schwerere Tansania Meerschaum. Hin und wieder findet man auch Pfeifen die aus Preßmeerschaum bestehen, der aus mit einem Bindemittel verkochten pulversierten Meerschaumresten hergestellt wird. Interessant ist auch, daß der extrem hohe Arbeitsaufwand der für gravierte Meerschaumpfeifen nötig ist, sich letztendlich kaum im Preis wiederspiegelt, da hier im Gegenzug Material verwendet wird, daß sich aufgrund kleiner Fehler nicht für die Verarbeitung der höherpreisigen glatten Pfeifen eignet.

Pflege

Alles in allem ist auch die Meerschaumpfeife ein unkompliziertes Rauchgerät, doch das ein oder andere gibt es natürlich auch hier zu beachten: Durch die hohe Saugfähigkeit des Materials wird dieses sehr weich, so daß es ratsam ist die Pfeife erst einige Stunden liegen zu lassen, bevor sie einer Reinigung unterzogen wird. Die spitzen Enden der Pfeifenreiniger bohren sich sonst relativ leicht in Rauchkanal, bleiben dort hängen und treten eines Tages auf der Außenseite des Holmes wieder heraus. Ähnlich verhält es sich mit der Reinigung des Brennraumes. Wird der noch weiche Boden von Tabakresten befreit besteht ebenfalls Gefahr,daß das Pfeifenbesteck den Boden durchdringt. Geben Sie der Pfeife etwas Zeit, bevor Sie diese säubern. Auch beim Ausklopfen der Pfeife sollte sie ein wenig behutsamer sein, als bei der hölzernen Kollegin.

Hin und wieder müßen Sie natürlich auch ihre Meerschaumpfeife von der im Brennraum gebildeten Kohleschicht befreien, da anderfalls die Spannung zu groß wird und Risse entstehen können, bzw. im Extremfall komplette Teile wegplatzen können. Vielen Rauchern dieser Pfeifen ist es auch wichtig ein gleichmäßiges Verfärbungsbild zu erzielen. Dies erzielen Sie am Besten indem Sie die Pfeife in erster Zeit nur am Mundstück anfassen, bzw. falls Sie den merkwürdigen Blicken ihrer Partnerin standhalten, es sich mit einem weißen Stoffhandschuh auf dem Sofa bequem machen. Zum Transport eignet sich bestens das in aller Regel mitgelieferte Etui, da Kontakt mit Leder zu unschönen Abfärbungen führt.

Weiterführende Literatur

Sicherlich gäbe es noch vieles mehr über die “weiße Göttin” zu berichten, doch wer Interesse am Thema hat, kann sich sicherlich bei seinem Fachhändler mit weiterführender Literatur versorgen.

Geschichte

Der jüngste bekannte Pfeifenfund, die zu Tabak rauchen genutzt wurde wird auf das 15. Jahrhundert vor Christus datiert, Fundort war das Gebiet des Amazonas.
In Nordamerika war das Pfeife rauchen seit dem 15. Jahrhundert bekannt.
Die Pfeifen aus dieser Zeit waren aus Holz, Keramik, Horn und Catlinitstein.
Der begriff Friedenspfeife ist noch heute ein synonym zur Streitschlichtung.

Als die Pfeife nach Europa kam, haben sich viele Variationen entwickelt. Grundsätzlich unterscheidet man Tonpfeifen, Holzpfeifen und Meerschaumpfeifen. Seit dem ende des 19. Jahrhundert verwendet man für Holzpfeifen Bruyèreholz. Seit dem 20. Jahrhundert werden Maschinen zur Herstellung benutzt.

Zitate

Wir haben hier für euch ein paar Zitate zum Theam Pfeife zusammengestellt.

„Bevor man eine Frage beantwortet, sollte man immer erst seine Pfeife anzünden.“
Albert Einstein

„Pfeiferauchen trägt zu einem einigermaßen objektiven und gelassenen Urteil über menschliche Angelegenheiten bei.“
Albert Einstein

„Tabak ist ein edles Kraut, ob man’s raucht, schnupft oder kaut.“
Volksmund

„Eine angerauchte Pfeife ist jedem Raucher kostbar.“
Honoré de Balzac(1799-1850) französischer Schriftsteller

„Tabak verwandelt Gedanken in Träume.“ Victor Marie Hugo (1802-1885),
französischer Schriftsteller

„Pfeifenraucher beweisen, daß sie das Leben zu genießen verstehen und Maß halten.“
Dieter Schulte (*1940) deutscher Gewerkschafter

„Eine Zigarette ist wie ein rascher Flirt, eine Zigarre wie eine anspruchsvolle Geliebte, die Pfeife aber ist wie eine Ehefrau.“
Michael Ende, deutscher Schrifsteller (u.a. Jim Knopf, Momo, Die unendliche Geschichte)

„Zuerst schuf der liebe Gott den Mann, dann schuf er die Frau. Danach tat ihm der Mann leid und er gab ihm den Tabak.“
Mark Twain (1835 – 1910) US-amerikanischer Schriftsteller

„Wenn man im Himmel nicht rauchen darf, so möchte ich nicht dort hin.“
Mark Twain (1835 – 1910) US-amerikanischer Schriftsteller

„Der Tabak ist kein nichtig Wesen, obschon der Rauch zwar flüchtig scheint. Aus seiner Asche kann man lesen, wie einer es im Herzen meint, denn er verbindet mehr als Schätz und alle Güter, die menschlichen Gemüter.“
Gottlieb Stolle (1673 – 1744) deutscher Gelehrter und Dichter

„Das Pfeifenrauchen kennzeichnet einen Menschen wie ein Ordenskleid. An der Art, wie er die Pfeife hält, sie an die Lippen führt, die Asche ausklopft, lassen sich Persönlichkeit, Gewohnheiten, Leidenschaften, ja selbst die Gedanken des Rauchers erkennen.“
E. T. A. Hoffmann (1776 – 1822) deutscher Schriftsteller

„Es ist besser, eine Weile ohne Frau zu sein, als eine Stunde ohne Tabak.“
Sprichwort in Estland

„Neulich habe ich in der Zeitung gelesen, dass Rauchen ungesund sei. Ich habe es aufgegeben, das Lesen.“
Sir Winston Churchill (1874 – 1965) britischer Staatsmann

„Was auch immer Aristoteles und die Philosophie sagen mögen – es gibt nichts, was dem Tabak gleicht. Wer ohne Tabak lebt, ist nicht wert zu leben!“
Molière (1622 – 1673) französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker.

„Zu glauben, daß wir etwas tun, während wir nichts tun, ist die Hauptillusion des Tabaks.“
Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882) US-amerikanischer Philosoph, Schriftsteller und Führer der Transzendentalisten

„Eine Pfeife ohne Tabak, ist wie ein Hirn ohne Ideen.“
E. T. A. Hoffmann (1776 – 1822) deutscher Schriftsteller

„Der Rauch einer Pfeife kann Gedanken bis in den Himmel tragen.“
Manfred Poisel (*1944) deutscher Werbetexter

„Toleranz kann man von den Rauchern lernen. Noch nie hat sich ein Raucher über einen Nichtraucher beschwert.“
Alessandro Pertini (1896-1990) italienischer Politiker

„Rauchen ist ein Ritual um böse Geister, wie zum Beispiel Nichtraucher, zu vertreiben.“
Wolfram Weidner (*1925) deutscher Journalist

„Wo man raucht, da kannst du ruhig harren, böse Menschen haben nie Zigarren…“
David Kalisch (1820-1872) deutscher Schriftsteller

„So geht es mit Tabak und Rum: erst bist du froh, dann fällst du um.“
Wilhelm Busch (1832 – 1908) deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

„Wer den Mund hält, weil er unrecht hat, ist ein Weiser. Wer den Mund hält, obwohl er recht hat, ist verheiratet oder Pfeifenraucher.“
George Bernard Shaw (1856 – 1950) irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker

„Wenn man dem Rauchen, dem Trinken und dem Sex abschwört, lebt man nicht länger – es kommt einem nur so vor.“
Sir Clement Raphael Freud (1924 – 2009) britischer Schriftsteller, Journalist, Fernsehmoderator, Politiker, Koch

„Tabakrauch ist nach unseren europäischen Bräuchen das einzige Element, in dem Männer schweigend zusammensitzen können, ohne verlegen zu werden, und in dem niemand gezwungen ist, ein einziges Wort mehr auszusprechen, als er wirklich und wahrhaftig sagen will.“
Thomas Carlyle (1795 – 1881) schottischer Essayist und Historiker

„Da schmeckt die Pfeife wunderbar, ihr Hals ist so vertraut gebogen, das Holz ist voll Tabak gesogen; Diese Pfeife nimmst du mit ins Grab.“
Kurt Tucholsky (1890 – 1935) deutscher Journalist und Schriftsteller

„Tabak ist die Nahrung des Hungrigen, Feuer und Wärme des Frierenden, der beste Gefährte des Einsamen wie des wachen Mannes und die Erquickung trauriger Herzen.“
Charles Kingsley (1819 – 1875) englischer anglikanischer Geistlicher, Theologe und Schriftsteller

„Es gibt nichts, was dem Tabak gleicht. Er ist die Leidenschaft der honetten Leute und wer ohne Tabak lebt, ist nicht würdig zu leben.“
Molière (1622 – 1673) französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker

„Die Indianer haben das Rauchen erfunden, welches die größte aller Erfindungen ist und der einzig wirkliche Kulturfortschritt seit Anbeginn der Welt.“
Victor Auburtin (1870 – 1928) deutscher Journalist und Schriftsteller.

„… in a community of pipes is a community of hearts.“
Herman Melville (1819 – 1891) amerikanischer Schriftsteller, Dichter, Essayist – bedeutendste Werke: Moby Dick.

“Nowhere in the world will such a brotherly feeling of confidence be experienced as amongst those who sit together smoking their pipes.”
The Results and Merits of Tobacco, 1844, Doctor Bernstein